| Mauerfeuchte - was tun? |
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| Problem aufsteigender Feuchtigkeit |
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| Ein großer Teil vor allem älterer Bausubstanz "kämpft" mit dem Problem
der aufsteigenden Feuchte. In den winzigen Kapillaren, die fast jeder Baustoff besitzt, kann bei
unzureichender Abdichtung des Mauerwerkes die Feuchtigkeit aus dem Erdreich und der Luft nahezu
ungehindert in die Mauerschichten dringen. |
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| Die dabei aus dem Erdreich mit der aufsteigenden Feuchtigkeit in das Mauerwerk
transportierten Salze zerstören langfristig Putz und Bausubstanz.
Mauerfeuchte kann nicht nur große Schäden am Mauerwerk verursacht, sie ist auch
oft Auslöser für eine zunehmende Beeinträchtigung des Raumklimas und der Gesundheit der Bewohner. |
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| Schimmelbildung, Heizenergieverluste durch sich verschlechternde Wärmedämmeigenschaften
und Frostsprengung sind mögliche Folgen. |
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| Physikalische Mauerwerksentfeuchtung |
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| Das grundsätzliche Wirkprinzip der physikalischen Verfahren ist seit 1935 bekannt.
Mittels elektrischer Felder werden im Mauerwerk vorhandene Wasser- und Salzmoleküle bewegt,
so dass auf diese Weise ein elektrokinetisch induzierter Feuchte- und Salztransport bis an die Oberfläche stattfindet.
Mit der Unterbrechung des kapillaren "Feuchtesogs" kann so ein Absinken des Feuchtegehaltes bis
zur natürlichen Ausgleichsfeuchte des Mauerwerkes bewirkt werden. |
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| Da das Verfahren seine Wirkung ohne nennenswerte Eingriffe in die Bausubstanz und auch bei schwierigen
Bauwerksbedingungen entfaltet, ist es unter anderem auch bei der anspruchsvollen Aufgabe der Erhaltung und Sanierung
von Baudenkmälern erfolgreich im Einsatz. Als Auswahl der bekanntesten Referenzobjekte seien das
Schloss Sanssouci in Potsdam sowie die Kirche zum Heiligen Kreuz in Berlin genannt. |
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| Das physikalische Entfeuchtungssystem ist eine substanzerhaltende Möglichkeit
der nachträglichen Horizontalabdichtung. Als äußerst wirtschaftliche und wartungsarme
Maßnahme schützt sie nicht nur gegen bereits vorhandene aufsteigende Feuchtigkeit
sondern präventiv das gesamte Bauwerk. |